Von Jedermann/-frau, jederzeit anwendbar

Dazu wird jede Alltagssituation genützt. Der Praktiker übt nicht nur die körperliche Komponente, sondern transformiert auch seine geistigen und seelischen Fähigkeiten.

Eine wichtige Erfahrung, die das Training vermittelt, ist die Tatsache, daß alle Dinge im Fluss sind und daß sich alles in ständiger Veränderung befindet.

Spontan und kreativ handeln:

Aus diesem Grunde lernt der Praktiker "loszulassen" und sich auf alle Gegebenheiten stets neu und vorbehaltlos einzulassen. Das Handeln im Hier und Jetzt soll die Übung in und außerhalb des Übungsraumes gestalten.

Sich selbst erkennen:

Einerseits soll das Training traditionell von Respekt und einem Gefühl des Miteinander geprägt sein, andernseits heißt dies jedoch nicht, daß der Schüler blind Regeln und Gebote befolgen soll. Im Gegenteil: Achtsamkeit bedeutet, die eigenen, bzw. die Handlungen des Gegenüber zu hinterfragen, um so, ohne Reue, Verantwortung dafür übernehmen zu können.

Kann der Schüler eigene Anteile, wie z. B. übersteigertes Selbstwertgefühl, Selbstzweifel oder Arroganz, zugunsten des sich Einlassens auf die Übungsgemeinschaft, mit einem gesunden Selbstbewusstsein hinter sich lassen, so öffnet sich eine neue Dimension des Übens. Die Freude am Tun im Augenblick steht im Mittelpunkt allen Strebens.