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Die Übung als Mittelpunkt des Trainings
Die Kinder sollen zurückkehren zum Wesentlichen; zur Übung im eigentlichen Sinne. Sie sollen das Üben üben. Kung Fu bedeutet wörtlich stetiges Üben.
In enger Beziehung zum Lehrer sollen die Kinder mit dem Medium Bewegung arbeiten. Geübt werden unter anderem: Körpergefühl, Fitness, Selbstwertgefühl und Gruppengefühl, sowie Einordnung in die Gruppe, Ausdauer, Freude, Gefühlskontrolle, Willen, Gelassenheit und Achtsamkeit.
Die Übung wird in diesem Zusammenhang nicht primär dem Erwerb eines besonderen Könnens betrachtet, sondern wird um eine innere Wandlung des Menschen betrieben. Übung ist der Weg - und zwar der einzige Weg - auf dem der Mensch durch eigene Anstrengung zur inneren Freiheit gelangen kann. Es geht im Endeffekt darum, das zunächst unbewusste Verständnis des Kindes zu pflegen und so behutsam eine innere Haltung aufzubauen, die der jeweiligen Kampfkunst gerecht wird.
Von den Eltern unserer Kinder wissen wir, dass das Training einen ganzheitlichen positiven Einfluss hat und sich unter anderem in guten schulischen Leistungen niederschlägt.
Inhalte des Kindertrainings:
- Selbstwahrnehmung: Spielsituation aus der Erlebniswelt der Kinder
(Bsp: Die Katzen putzen sich)
- Körpererfahrung: Bild des eigenen Körpers entwickeln - Körperschema.
Voraussetzung: Sensibilisierung der Sinne
- Materielle Erfahrung: Erkunden der Materialbeschaffenheit und die eigene körperliche Reaktion auf bestimmte Materialien, Stock, Seil, Bälle, etc.
- Soziale Erfahrungen: sich in der Gruppe bewegen, einordnen lernen
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